Keine Lust auf den Einkauf? Einfach weil es viel zu stressig ist? 

Wer kennt es? Man steht im Supermarkt an der Kasse, die Schlange geht gefühlt bis zum Ausgang, die Leute hinter einem schauen schon genervt und man jongliert mit Rechnung, EC-Karte und den eingekauften Produkten, in der Hoffnung, alles in die Tasche oder den Korb zu packen und das, bevor die Leute hinter einem nochmal betont angestrengt seufzen. Zum Glück könnt ihr euch diese hektischen Momente erleichtern. Vor allem wenn es so voll ist, dass man sowieso längere Zeit am Kassenband steht hat man genug Zeit, seine Beute zu sortieren und damit das Packen in die Tasche um einiges effizienter zu machen. Und man kann darauf achten, dass die Erdbeeren nicht unter den Kartoffeln landen und nur noch für einen Smoothie zu gebrauchen sind! Frage ist nur: Wie sortiert man denn seine Einkäufe so, dass es am meisten Sinn macht, nichts zerquetscht wird und so viel wie möglich hineinpasst in die Tasche? Wie legt ihr eure Sachen auf’s Kassenband, um das Einpacken so entspannt wie möglich ablaufen zu lassen?  Wir haben uns mal Gedanken gemacht und geben euch hier unsere Tipps:
  1. Möhren und ähnliche große, schwere Sachen zuerst! Es kommt natürlich auf eure Einkaufstasche an aber bei mir passt 1kg Möhren genau auf den Boden der Tasche. Daneben kann ich vielleicht noch eine Zucchini stellen aber damit hat es sich dann auch. Auch wenn eure Tasche größer ist, ist es hilfreich, große, schwere Sachen nach unten zu legen. Dadurch stabilisiert sich alles und es wird nichts in der Tasche schon zu Suppe verarbeitet.
  2. Alles was recht stabil ist nach unten! Das heißt Dinge, die fest verpackt sind, so wie Milch, Eier und Konserven, möglichst weit nach unten in die Tasche zu packen. Das hat denselben Grund, wie oben: nichts wird zerquetscht und das Packen ist effizient. Ihr braucht also nicht plötzlich 3 Einkaufstüten mehr  als gedacht, weil es riesengroße Lücken gibt.
  3. Nach ganz oben und damit nach hinten auf dem Kassenband gehören Obst und Beeren. Es sei denn ihr mögt euren Apfelkompott direkt aus der Einkaufstüte 😉
  4. Gurken, Schokoladentafeln und ähnliche kleine und dünne Produkte ganz nach hinten: Beim Einpacken eurer Ausbeute wird es immer ein paar Lücken geben. Oder die Kassiererin folgt nun wirklich nicht der Reihenfolge, die ihr so schön geplant habt. Schokoladentafeln können schnell noch in die Seite geschoben werden (oder die Jackentasche 😉 ), Gurken passen in die Ecken, kleine Snacks so wie Milkana Tolle Rolle könnt ihr gut oben drauf legen oder auch in die Ecke stopfen, ohne etwas kaputtzumachen.
Warum das alles? Oft gibt es in Supermärkten ja kleine Bereiche, in denen man seine Einkäufe noch unproblematisch einpacken kann! Klar, die Überlegungen in diesem Post sind nicht unbedingt bahnbrechend und wenn man die Zeit und Ruhe hat, kann man natürlich auch alles in den Wagen werfen und am Ende packen. Dann hat man aber wieder das Problem, alles einzupacken. Außerdem sind diese Bereiche (speziell zu Stoßzeiten) brechend voll und man möchte nur noch raus – da war doch mal so etwas wie Sauerstoff? Wenn man dann noch ein kleines, drängelndes Kind am Arm hat, die Parkuhr gleich ausläuft oder gleich die Lieblingsserie im Fernsehen läuft, sprintet man so schnell es geht los – und wird mit zerquetschten Einkäufen belohnt. Also, es lohnt sich, sich über das Packen des Einkaufs ein paar Minuten Gedanken zu machen. Macht bloß keine Wissenschaft draus! Schönen Einkauf! 🙂