Für die alltäglichen Dinge, über die man gar nicht mehr nachdenkt. Und vielleicht gerade deshalb falsch macht.

Heute haben wir uns mal sehr nützliche Themen vorgenommen. Beide Themen eignen sich super, wenn ihr euren Sprösslingen mal ein paar nützliche Dinge fürs Leben beibringen wollt. Oder auch wenn ihr manchmal manchmal über eure tagtägliche Routine nachdenkt und merkt, ihr macht etwas “einfach weil es schon immer so” gemacht wurde?

Wir erklären euch, wie man die Wäsche richtig macht und wie ihr euch richtig die Zähne putzt. Damit beide strahlen!

1. Wäsche richtig machen

Es gibt (wie ihr euch vermutlich schon denkt) mehrere Schritte, bei denen man aufpassen muss. Dann mal gleich ran!

  • Sortieren: Im Grunde gibt es 2 Kriterien: Wie empfindlich ist der Stoff? Welche Farbe hat er? Hier gibt es verschiedene Standards: Dinge, die ich zum Beispiel für die Arbeit oder Bewerbungsgespräche brauche werden sehr sorgfältig sortiert. Sportshirts zum Beispiel, oder auch robuste Alltagskleidungsstücke habe ich auch schon kunterbunt zusammengeworfen, auf 40°C gestellt und das Beste gehofft 😉 Aber da es hier um das “richtige” Waschen geht, gehen wir mal davon aus, dass alle Teile sorgsam behandelt werden müssen.
  • Also, 2 Kriterien: Farbe ist natürlich recht einfach zu erkennen, also einfach verschiedene Häufchen machen: Weiß, bunt und schwarz ist am Einfachsten. Dann kommen wir zu der Empfindlichkeit der Stoffe: Es gilt die Faustregel “Je empfindlicher der Stoff, desto niedriger die Temperatur und Schleuderzahl”. Am Besten ist es, die nach Farben sortierten Wäschehaufen nach Unterwäsche und Handtüchern, “normal” robuste Wäsche (= Alltagskleidung, Jeans, Socken) und Fein- und Wollwäsche aufzuteilen.
  • Dann kann es losgehen! Erstmal müsst ihr über sämtliche Wäscheberge zur Waschmaschine balancieren. Dann muss man darauf achten, die Trommel nicht zu voll zu machen. Bei “normaler” Wäsche kann die Trommel ruhig voll werden, die letzten Shirts sollten allerdings nicht mit Gewalt dazu gequetscht werden. Bei Fein- und Wollwäsche solltet ihr die Trommel nur halb voll machen.
  • Die gewählte Wäsche in die Trommel werfen, das passende Waschmittel (Sunil hat tolle Voll-, Color-, Fein– und Wollwaschmittel), und den passenden Waschgang auswählen.
  • Was das ist? Das kommt ein bisschen darauf an, wie viel Tausend Einstellungen eure Waschmaschine hat. Ich kann bei mir nur die Gradzahl und den Waschgang einstellen (ich glaube allerdings auch, dass meine Waschmaschine älter ist als ich), normalerweise kann man auf jeden Fall noch die Schleuderzahl einstellen, die oft automatisch passend zum Waschgang gewählt wird.
  • Fertig ist die Wäsche! Aufhängen oder ab in den Trockner damit, möglicherweise bügeln (ihr erinnert euch an die Woll- und Feinwäsche?) und ab geht’s, nach diesem halben Roman einer Beschreibung. Es ist viel einfacher als es klingt, wenn man es so aufschreibt, versprochen! 🙂

2. Zähne richtig putzen

Ihr erinnert euch, damals beim Zahnarzt? Der hat auf jeden Fall erklärt wie man die Zähne richtig putzt. Wenn man jetzt nicht alles sofort wieder für alte Gewohnheiten verworfen hätte… Aber dafür habt ihr ja uns! Man muss 3 Dinge beachten: die richtige Zahnbürste, Zahnpasta und Putztechnik.

  • Die richtige Zahnbürste: Es klingt als wollte ich euren Traumprinz beschreiben, es geht aber nur um die Zahnbürste. Sie sollte Kunststoffborsten, kein Naturhaar haben (vielleicht doch nicht so ein Traumprinz? 😉 ), da sich in Naturhaar oft leichter Bakterien ansammeln und vermehren. Wie stark sie sein sollte kommt zum großen Teil auf euer Zahnfleisch an. Das Zahnfleisch sollte nicht gereizt werden oder gar bluten beim Putzen. Außerdem solltet ihr spätestens wenn die Zahnbürste ausgefranst ist eine neue benutzen, mindestens aber alle 2 Monate. Colgate bietet tolle Zahnbürsten in allen Härtegraden, sowie elektrische Zahnbürsten!
  • Die richtige Zahnpasta: Viel kann man hier zum Glück nicht falsch machen. Wichtig ist, dass sie nicht so schmeckt, dass ihr das Zähneputzen verkürzt, nur um dem Geschmack zu entkommen. Sonst solltet ihr darauf achten, dass die Zahnpasta Fluoride enthält, die den Zahnschmelz stärken. Außerdem sollte man bei Pasten, die die Zähne “weißen” sollen sehr vorsichtig sein, da diese dem Zahnschmelz auf Dauer erheblichen Schaden zufügen können. Solltet ihr also frustriert sein darüber, welchen Farbton eure Zähne haben lohnt sich vermutlich ein Besuch beim Zahnarzt, um sich beraten zu lassen. Und da keiner wirklich gerne zum Zahnarzt geht könnt ihr jetzt mal direkt in den Kalender schauen, wann ihr das letzte Mal da wart und vermutlich direkt einen Termin machen 😉
  • Jetzt sind wir auch schon beim kompliziertesten Teil dieser Anleitung: der richtigen Putztechnik. Das Wichtigste ist eigentlich, tatsächlich an alle Zähne zu denken. Man vergisst leicht die Backenzähne weil sie teilweise schwer zu erreichen sind, oder auch die Frontzähne, weil man irgendwie das Gefühl hat, die schon geputzt zu haben.
  • Also am Besten: die Stellen zuerst putzen, die ihr schneller vergesst, welche auch immer das sind. Meist sind es die Innenflächen der Zähne, aber wer weiß wie es bei euch ist! Die meisten Leute neigen dazu, einfach hin und her zu putzen, was leider nicht die beste Methode ist. Die gründlichste Reinigung kriegt ihr hin wenn ihr leicht kreisende Bewegungen macht und dabei auch über das Zahnfleisch bürstet. Wenn ihr das Zahnfleisch sonst oft vergessen habt kann es gut sein, dass es weh tut und sogar anfängt zu bluten, also vorsichtig sein! Und am Besten euren Kleinen direkt beibringen, das Zahnfleisch mit zu putzen! 🙂

 

Ob man viel Spaß wünschen kann bei den ganzen Sachen weiß ich nicht – aber viel Erfolg auf jeden Fall!